Handel mit Menschenschädeln aus der Kolonialzeit

Tausende Besucher strömen an diesem Wochenende durch die Hallen. Die meisten scheinen unbekümmert und am Verkauf von menschlichen Gebeinen generell wenig Anstoß zu nehmen. Ein deutscher Kunde zieht einen menschlichen Unterkiefer aus einer Papiertüte, er habe ihn eben gekauft, erzählt er mit fröhlich-rheinländischem Zungenschlag. Er habe schon einen Schädel zu Hause, aber “nur teilweise, der Unterkiefer hat mir noch gefehlt.”