Entdecke Hamburg jenseits der bekannten Kaufmanns- und Hafenromantik. Unsere dekoloniale Stadttour lädt dazu ein, die Stadt aus einer kritischen, vielstimmigen Perspektive kennenzulernen und ihre kolonialen Verflechtungen sichtbar zu machen – gestern wie heute.
Gemeinsam begeben wir uns auf einen Rundgang durch zentrale Orte Hamburgs, die eng mit Kolonialhandel, Ausbeutung und globalen Machtverhältnissen verbunden sind. Wir sprechen über die Rolle Hamburger Kaufleute im Kolonialismus, über rassistische Denkmuster, die bis in die Gegenwart wirken, sowie über Widerstand, Selbstermächtigung und vergessene Geschichten von Menschen aus kolonisierten Gesellschaften.
Die Tour verbindet historische Einordnung mit aktuellen Debatten: Wem gehört der öffentliche Raum? Wie gehen wir mit kolonialen Straßennamen, Denkmälern und Museumsobjekten um? Und was bedeutet eine dekoloniale Perspektive für unser heutiges Zusammenleben in einer postmigrantischen Stadt?
Das erwartet Sie:
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Kritischer Stadtrundgang zu kolonialen Spuren in Hamburg
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Perspektiven von Betroffenen und Widerstandsgeschichten
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Einordnung kolonialer Kontinuitäten bis in die Gegenwart
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Raum für Austausch, Fragen und Diskussion
Für wen geeignet:
Für Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen, Studierende, Unternehmen und alle, die Hamburg differenziert, kritisch und neu entdecken möchten – keine Vorkenntnisse erforderlich.
Erleben Sie Hamburg aus einer anderen Perspektive und werden Sie Teil einer notwendigen Auseinandersetzung mit Geschichte, Verantwortung und Zukunft.